Gewaltig der Anblick, gewaltig das Gehörte (SZ 13.10.2014)

(Anmerkung: Das Konzert wird wiederholt am Sonntag, den 26. Oktober um 18 Uhr in der Kirche zur heiligsten Dreifaltigkeit, Ravensburg (West). Karten an der Abendkasse.)

Riesiger Chor und großes Orchester begeistern in St. Columban mit Kindermesse und Magnificat

Gewaltig der Anblick, gewaltig das Gehörte

Gewaltig der Anblick, gewaltig das Gehörte. Foto: Helmut Voith

Dynamisch leitet Marita Hasenmüller die Chöre von St. Columban, als Solisten begeistern Anja Zirkel und Tobias Rädle.

Dynamisch leitet Marita Hasenmüller die Chöre von St. Columban, als Solisten begeistern Anja Zirkel und Tobias Rädle. Foto: Helmut Voith

Gewaltig der Anblick, gewaltig das Gehörte

Gewaltig der Anblick, gewaltig das Gehörte . Foto: Helmut Voith

Tief beeindruckt hat am Samstagabend das Kirchenkonzert in der gut besetzten St. Columbankirche. Kantorin Marita Hasenmüller führte mit ihren Chören die „Mass of Children“ und das „Magnificat“ von John Rutter auf.Es war schon ein gewaltiger Anblick und mehr noch ein gewaltiger Höreindruck, den rund 130-köpfigen Chor samt großem Orchester und Orgel zu erleben. Generationenübergreifend und ganze Familien einbindend sangen der Junge Chor, der Jugendchor und der Jugendvorchor St. Columban gemeinsam die 2003 uraufgeführte große „Mass of Children“, in der die Kinder eine ganz zentrale Rolle spielen. Sie singen den Auftakt, sie sind auch sonst mitten im Geschehen, alternieren mit den Erwachsenen oder bringen ihre hellen Stimmen mit ein.Wunderschön ist diese Musik, die klassische Satztechniken und populäre Harmonik verbindet. In ihren glühenden Farben lässt sie ebenso an südamerikanische Tänze wie an Musicals denken und ist dann wieder von stiller Innigkeit. In die lateinische Missa brevis hat Rutter noch Gebete, Morgen- und Abendloblieder eingefügt, unter anderem William Blakes bewegendes Gedicht „The lamb“, das der Kinder- und Jugendchor auf Englisch singt.John Rutter, der zu den bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten für Chor- und Kirchenmusik zählt, versteht es meisterhaft, alle Beteiligten ins Gesamte einzubeziehen, und Marita Hasenmüller ist es gelungen, sie zu einem großen harmonischen Chor zusammenzuschweißen. Immer neue Gruppen stimmen unter ihrer dynamischen Leitung das Kyrie an, in immer neuen Farben blüht das Gloria auf bis hin zum feurigen Fortissimo. Ein bezauberndes Instrumentenvorspiel leitet das Sanctus ein, die Kinder vereinen sich mit den Frauenstimmen zum Hosanna, Kinder, Erwachsene und Solisten singen das Benedictus, vereinen sich mit dem Gesamtchor. Leise verklingt das „Dona nobis pacem“, aus vollen Herzen ertönt zuletzt das große Amen. Bestens fügen sich die Sopranistin Anja Zirkel und Bariton Tobias Rädle in das Gesamtwerk ein, während das Orchester die Musik zum Blühen und Leuchten bringt.Mit Rutters „Magnificat“ folgt ein weiterer Höhepunkt: noch einmal ergreifende geistliche Chormusik mit modernen Rhythmen, mit farbiger Orchesterbegleitung, die den Bogen spannt vom Gregorianischen Choral über die Fuge bis Rumba und Ragtime. Fröhliche Festlichkeit steht neben innigen, lyrischen Passagen, pastorale Kammermusik neben mitreißend effektvollen Akzenten. In mächtigen Crescendi treibt Marita Hasenmüller den Chor – jetzt ohne Kinder – in immer neuen Ansätzen immer höher, in ganz zurückgenommenen, innigen Passagen bringt sie dessen Klangkultur zur Entfaltung. Wie Engelsgesang strömt im Mittelteil Anja Zirkels geschmeidiger Sopran in den Raum, ehe das Werk mit einem leidenschaftlichen Amen endet. Wie schön ist der stille Ausklang des Konzerts mit der Wiederholung von Blakes „The lamb“. Helmut und Christel Voith 
 

Südkurier vom 13.10.2014Kritik Südkurier 13.10.2014

Chöre geben Doppelkonzert (SZ vom 22.09.2014)

probe

Junger Chor, Jugendchor und Kinderchor St. Columban präsentieren am Samstag, 11. Oktober, in Friedrichshafen und am Sonntag, 26. Oktober, in Ravensburg ein ganz besonderes Konzert. Rund 140 Sänger und die Solisten Anja Zirkel (Sopran) aus Freiburg und Tobias Rädle (Bariton) aus Friedrichshafen präsentieren, begleitet von einem großen Orchester mit 30 renommierten Musikern unter Leitung von Marita Hasenmüller zwei Werke von John Rutter. Die Chöre bringen Rutters „Mass of the children” und „Magnificat” auf die Bühne. Rutter ist laut Veranstalter einer der bedeutendsten und populärsten Komponisten zeitgenössischer Chor- und Kirchenmusik. In seinen Werken schöpft er aus der reichen Tradition englischer Chormusik und kombiniert klassische Satztechniken mit modernen Einflüssen – wie hier mit lateinamerikanischen Elementen, Jazz und klassischem amerikanischen Songwriting. Immer wieder zitiert er Texte und Melodien aus früheren Epochen, die er auf überraschende und originelle Weise in seine Werke einarbeitet. 1990 kam der Durchbruch Mit dem „Magnificat” gelang John Rutter 1990 der internationale Durchbruch. „Meine Seele preiset den Herrn” – so betet Maria nach dem Lukas-Evangelium, als sie erfährt, dass sie Gottes Sohn zur Welt bringen wird. Die poetische Kraft des „Magnificat” und seine Bedeu-tung als einer der zentralen Texte der Bibel haben die großen Komponisten aller Zeitalter inspiriert und herausgefordert. Die Inspiration zu seiner Vertonung des Magnificat fand Rutter in der jubelnden Marienver-ehrung lateinamerikanischer Kulturen. Im ersten Satz sind diese Einflüsse deutlich zu hören. Der zweite Satz überrascht mit einem englischen Gedicht aus dem 15. Jahrhun-dert: „Of a Rose, a Lovely Rose” – ein Beispiel für Rutters Vielseitigkeit. Die „Mass of the Children” (Messe aufgeführt 2003) durch die Verbindung von Kinder- und Erwachsenen-stimmen einen einzigartigen Effekt. Rutter hatte zuvor noch nie eine Messe geschrieben und sah nun die perfekte Möglichkeit, Texte und Musik aus den unterschiedlichen Per-spektiven von Kindern und Erwach-senen miteinander zu verweben. Den Rahmen bildet der lateinische Text der „Missa brevis”, doch Rutter fügte eine Reihe englischer Texte hinzu, die von Kindern oder Solisten gesungen werden. Für den Beginn des Werkes wählte er Bischof Tho-mas Kens Morgenhymnus für die Schüler des Winchester College: „Awake, my soul.” Am Ende singen die Kinder als Kontrapunkt zum „Dona nobis pacem” der Erwachse-nen den Abendhymnus „Glory to thee”. Laut Rutter spiegelt die Messe so die Ereignisse und Stimmungen eines ganzen Tages wider. Als Solisten sind Anja Zirkel und Tobias Rädle zu hören. Die Sopranistin Anja Zirkel tritt mit einem breiten Repertoire im kirchlichen, wie weltlichen Bereich bei zahlreichen Konzerten im In- und Ausland auf. Anja Zirkel ist auch als Gesangspädagogin gefragt und betreut die Columban-Chöre seit einigen Jahren stimmbildnerisch. Tobias Rädle (Bariton) ist als Solist bei zahlreichen professionellen Chören und Ensembles zu Gast, außerdem als Klavierbegleiter verschiedener Sänger, Chöre, Big Bands und Jazzformationen.

Konzerttermine sind am Samstag, 11. Oktober, um 20 Uhr in der Häfler St. Columban-Kirche und am Sonntag, 26. Oktober, um 18 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche in Ravensburg. Der Eintritt kostet 20 Euro, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre bezahlen zehn Euro.

Wir fliegen nach Jerusalem – Erlebnisbibeltag in St. Columban

Die Stadt Jerusalem erleben – wie es heute ist und wie es damals war.

Wo ist Jesus gewesen? Wo kann man ihn heute noch finden?
Wie leben die Menschen dort?
Fliegst du mit?

Dann komme zu unserem Erlebnisbibeltag am Samstag 25. Oktober von 9.30 – 17 Uhr.
Check-In: 9:15 Uhr

Mitzubringen:
– Teilnehmerbeitrag (5 Euro)
– Schreibmäppchen
– und ein kleines leeres Marmeladeglas

Anmeldeschluss ist der 17. Oktober

Hier geht’s zum Anmeldeformular

Plakat_final

39. Internationales Pueri Cantores Treffen in Paris

Der Jugendchor St. Columban aus Friedrichshafen war vom 09. bis 13. Juli 2014 beim 39. Internationalen Pueri Cantores Festival in Paris.
Dort trafen sich über 5200 Sängerinnen und Sänger aus der ganzen Welt, um unter dem Leitspruch “Pueri omnes in diebus venturis pacem dei cantabunt” den Frieden zu verkünden.

Der Jugendchor St. Columban war mit 45 Sängern und Sängerinnen mit  der Chorleiterin Marita Hasenmüller und 4 weiteren Begleitpersonen, darunter die Förderkreisvorsitzende Laura Polczer  angereist  und  gab in Paris zwei Konzerte.
Das erste Konzert wurde in der weltbekannten Kirche Notre – Dame gesungen und das andere,  zusammen mit Chören aus Frankreich, Deutschland und Spanien in der Kirche St-Jacques-du-Haut-Pas.
Neben geistlichen Stücken,  Friedensgebet  und Gottesdiensten präsentierten sie auch einige weltliche Lieder, wie bei einem Flashmob auf dem Turm Montparnasse aus ihrem Repertoire.
Am Ende der Reise fand eine feierliche Abschlussmesse mit allen Chören in Notre Dame statt – die Festlichkeit wurde durch die Anwesenheit von über 40 Priestern und dem Erzbischof verdeutlicht.

Verein St. Georgskapelle gegründet

Am 2.Juli fand die Gründungsversammlung des Vereins St. Georgskapelle statt. 21 Personen nahmen an der Versammlung im Klosterwirt teil. Der Verein setzt sich für die Erhaltung der Georgskapelle in der Ravensburgerstraße ein. Zum Vorsitzenden wurde Helmut Schmid gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Gerda Marseglia (stellvertretende Vorsitzende), Roland Mangold (Kassier) und Helmut Gasser (Schriftführer). Zu Beisitzern wurden Georg Hesse, Alexander Haag und Hans Schultheiß gewählt. Wem der Erhalt der Georgskapelle wichtig ist und dem Verein beitreten möchte, der nehme mit Helmut Schmid (Habichtgasse 10/1, 88046 Friedrichshafen, Tel. 07541 – 72568) Kontakt auf.

(Fotograf: Bernhard Weiß)

Verein St. Georgskapelle

Um unser Gemeindemitglied Helmut Schmid haben sich weitere Menschen gefunden, die die langfristige Erhaltung der Georgskapelle in der Ravensburgerstraße innerhalb eines Kapellenvereins vorantreiben wollen. Die Gründungsversammlung des Vereins findet am 2. Juli 2014 um 19 Uhr beim Klosterwirt (Nebenzimmer) in der Flugplatzstraße statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen sind über Helmut Schmid (Tel. 07541 – 72568) zu erhalten. (DK)

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