Alle Beiträge von Ulrich Fischer

Sommerfest der Kulturen

Die Projektegruppe Feste unseres Helferkreises Asyl feiert mit den Asylbewerbern am Samstag um 15 Uhr ein Sommerfest in St. Columban. Bei gutem Wetter wird hinter dem Gemeindehaus auf der Wiese gegrillt, bei schlechtem Wetter steht die ARCHE offen. Wie im letzten Jahr wird es gemeinsame Spieleaktionen geben, um etwas Bewegung und Kontaktmöglichkeiten zu ermöglichen. Für die Kinder gibt es Kinderschminken. Neben verschiedenen landestypischen Spezialitäten werden außerdem Getränke und Würstchen angeboten.

Theaterfreunde St. Columban spielen „1001 Nacht in Tegernbrunn“

1-Theater 2017 Tegernbrunn

Tegernbrunn ist pleite! Und zwar so sehr, dass selbst ein Fahrradständer zum Politikum werden kann. Um den knappen Kassen ein Ende zu setzen, wollen Klinikchef und Bürgermeister einen neuen Markt erschließen: Reiche aus dem Orient sollen Gefallen an dem kleinen Ort finden, hier ihren Urlaub verbringen und mit ihren Ölmillionen den Stadtsäckel füllen. Kaum ist der Plan gefasst, steht auch schon Scheich Rasin vor den Toren der Stadt. Doch sein Besuch läuft komplett anders, als sich die Tegernbrunner das gedacht haben.

Die Theaterfreunde St. Columban laden in diesem Jahr zu einer orientalischen Komödie in drei Akten ins Gemeindehaus Arche ein. „1001 Nacht in Tegernbrunn“ stammt aus der Feder von Tobias Siebert und unterhält mit irren Wendungen und lustigen Dialogen.

Gespielt wird im Gemeindehaus Arche an folgenden Terminen: 12., 13., 18., 19. und 20. Mai jeweils um 19:30 Uhr und am 14. sowie 21. Mai bereits um 18 Uhr. Karten zu je 8 Euro können unter 07541/25590 vorbestellt werden, müssen aber zwingend an einem der folgenden Vorverkaufstermine in der Arche, Paulinenstr. 100, abgeholt werden: 29. April und 6. Mai um 19:30 Uhr, sowie am 30. April und 7. Mai um 10:30 Uhr.

Zweite Aufführung des Kindermusicals “ König David“

Musical St. Magnus

Eine zweite Aufführung des Kindermusicals “ König David“ von Thomas Riegler fand am 28. 1. 2017 in der fast voll besetzten Kirche St . Magnus statt.

Was für ein  großer Aufwand, das ganze Equipement von Ost nach West Friedrichshafen zu bringen! Das war nur Dank vieler Eltern,  Helfer und der Unterstützung durch den Förderverein Chöre & Kirchenmusik  St.Columban möglich.
Ein zusätzliche Herausforderung  waren noch kurfristige Umbesetzungen einiger erkrankter Akteure
Aber den Kindern und Musikern gelang eine hervorragende Aufführung. Sie wurden mit mit großem Applaus belohnt.

Junger Chor zurück vom Probewochenende

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oto: Livia Kirner

Im verschneiten Rot an der Rot versammelte sich der Junge Chor St. Columban von Freitag, den 13.01. bis Sonntag, den 15.01.17 und bereitete sich unter der Leitung von Marita Hasenmüller mit intensiven Proben auf die Aufführungen des Jahres 2017 vor.

Neben der Messe Missa antiqua von Wolfram Menschick, die gemeinsam mit dem Chorprojekt am Ostersonntag gesungen wird, findet in diesem Sommer noch ein besonderes Konzert statt. Der Kolumbanchor aus Rorschach in der Schweiz feiert 2017 sein 250jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass treffen sich die beiden Chöre zu einem Jubiläumskonzert am 25.Juni in Rorschach.
Aufgeführt wird Dominus regnavit von Johann Michael Haydn, das Ave verum von Wolfgang Amadeus Mozart, das Magnificat und Missa brevis in g von Nikolaus Betscher. Betscher leitete von 1798 bis 1803 als Abt das Kloster Rot an der Rot, in dem der Junge Chor zu Gast war und komponierte im Kloster diese Stücke, was den Sängerinnen und Sängern während der Proben ein wenig das Gefühl gab, Musik nach Hause gebracht zu haben.

Das Konzert wird am 26.November 2017 in der St. Columban Kirche in Friedrichshafen wiederholt.

EIN HERZLICHES DANKESCHÖN UND ADIEU!

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„Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Leute zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer!“

Dies ist eine schöne Ermutigung des französischen Schriftstellers und Piloten Antoine de Saint-Exupéry. Viele würden vermutlich zustimmen. Ob das auch auf das „Schiff“ zuträfe, das sich Gemeinde nennt?

Wenn man in eine Kirchengemeinde eintaucht scheinen manche Sehnsüchte und Visionen unter dem Alltagsgeschäft in den Hintergrund zu treten. Es gibt viel zu Werkeln und man sieht oft vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Es gibt viele Baustellen, die im Laufe der Zeit anstehen. Mal geht es um eine Innensanierung einer Kirche oder um die Betonsanierung einer Außenfassade. Dann braucht es energetische Maßnahmen und eine Dachsanierung oder eine Küche, die dem Ansturm der feiernden Gemeinde nicht mehr standhält.

Gleichzeitig merkt man, dass die Gemeinde und die Kirche selbst eine Baustelle mit ständigem Renovierungsbedarf ist. Und darüber hinaus sogar das Leben an sich. Hierbei geht es auch um Energie, mit der gut gewirtschaftet werden muss oder um eine Innensanierung der Seele oder eine äußere Fassade, die sich verändern darf. Gelegentlich kann es auch um Beton gehen, der im eigenen Kopf abgebaut werden will. Wer ist mit sich und der eigenen Entwicklung schon fertig?

Nun gilt es laut Exupéry nicht einfach blind drauf los zu arbeiten, sondern einer Sehnsucht auf die Spur zu kommen, die den eigenen Horizont übersteigt. Sich vielleicht sogar in einen Plan und Horizont eines Architekten einzuklinken, der weiter blickt als wir es je vermögen. Einem Gott vertrauen, der trotz Gegenwind und manchen Rückschlägen, seiner Sehnsucht für gelingendes Leben treu bleibt. Einer der den Menschen ein großartiges Leben schenkt und sie ermutigt die Segel des Lebens in den Wind zu halten und seine Weite zu wagen.

Ich bin sehr dankbar, dass ich mehr als zwölf Jahre in seinen Gemeinden in Friedrichshafen mitsegeln durfte. Hin und wieder hatte ich das Steuer in der Hand, andere Male durfte ich mich zurücklehnen und als einer unter vielen mitsegeln. Hier und da ging es volle Kraft voraus, manchmal kamen wir nur schwer voran oder kamen sogar etwas vom Kurs ab. Ein anderes Mal kam Gegenwind auf oder es kehrte völlige Ruhe ein.

In einer Gemeinde gelingt diese Fahrt umso leichter, je mehr sich alle dieses Horizontes vergewissern und sich bewusst sind, dass sie nicht in getrennten, sondern in einem gemeinsamen Boot unterwegs sind.
Vertrauen und Gelassenheit kann dadurch entstehen, dass
wir nicht im eigenen, sondern in Gottes Namen und seinem Reich unterwegs sind.

Dies lässt auch mich nun mit der überzeugendsten Botschaft im Herzen zuversichtlich weiterziehen, die ich in meinem Leben kennen- und lieben lernen durfte. Trotz Vorfreude auf die neue Aufgabe und einer ganz anderen Herausforderung in Paris spüre ich auch Trauer und Schmerz, mir lieb gewordene Menschen und Vertrautes und Wertvolles zurück lassen zu müssen.

Ein besonderes Dankeschön sage ich allen, die mit mir gefeiert und gelacht, gesucht und ausgehalten, gerungen, gehofft und vertraut haben. Dank an alle, die mir Gesprächspartner waren und mit offener Kritik, Ermutigung oder Bestätigung begegnet sind. Mein tiefster Dank ist aber an Gott gerichtet, der uns einen kleinen Ausschnitt seiner Sehnsucht ins Herz gelegt hat.

Um Seinen Segen bitte ich für Sie und für Euch!

Ihr Pfarrer
Markus Hirlinger