Petrus – Das Musical
von Andreas Mücksch & Barbara Schatz
Für 3-stimmigen Kinderchor, 2 Flöten & Percussionensemble
Der Schülersingkreis und der Jugendvorchor St. Columban begleitet von einem Percussion-Ensemble der Musikschule Friedrichshafen sind die Hauptausführenden dieses Stückes, das von verschiedenen Stationen im Leben des Jüngers Petrus handelt.
Die Chöre singen ein 3-stimmiges Werk, was eine besondere Herausforderung, aber auch der Reiz dieses Stückes ist. Einen weiteren musikalischen Akzent bildet die aufwendige Begleitung mit Orff- und Perkussionsinstrumenten.
Auch der Kinderchor wirkt bei einer Szene mit.
Insgesamt warten über 60 Ausführende auf ein großes Publikum.
Im Anschluss gibt es anlässlich des Columbanfestes in der Arche Kaffee und Kuchen – Wir freuen uns auf Sie!
Gerne können Sie Karten für das Konzert an der Abendkasse kaufen, die ab 18 Uhr geöffnet ist. Der online-ticket-shop ist aus abrechnungstechnischen Gründen bereits geschlossen.
Freie Platzwahl.
Eintritt Erwachsene 20.-€
Ermässigter Eintritt 10.-€ (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte)
Kinder in Begleitung unter 10 Jahre bekommen eine kostenfreie Platzkarte.
Die Mühlen der Kirche mahlen langsam, aber sie mahlen.
Warum also sollten die Ehrenamtlichen hudeln? Die letzten Bankreihen sind raus, die Stromleitungen fast fertig, die U Steine am Vorplatz brav aufgereiht, und die alten Bänke draußen glänzen im frischen Anstrich. Der Holzzuschnitt für die U-Steine lässt zwar noch auf sich warten (Fachkräftemangel lässt grüßen) – aber genau jetzt ergibt sich die einmalige Gelegenheit: Die alten Gestelle der Kirchenbänke suchen ein neues Zuhause! Gegen eine kleine Spende werden sie abgegeben – und schon entsteht daraus eine Gartenbank, Balkonbank, Lümmelbank oder was auch immer. Mal ehrlich: Wer kann schon angeben, dass er täglich die Kirchenbank drückt? Und für die echten Holzliebhaber gibt’s auch noch Mahagoni – allerdings nicht gratis. Der Kubikmeter schlägt am freien Markt derzeit mit ca. 4.000 Euro zu Buche. Dafür bekommt man aber auch:
33 mm starkes Edelholz fast mit 60 Jahren Reifezeit
jahrzehnte lang im Weihrauch-Dunst veredelt
erprobt von unzähligen Gläubigen
gestärkt durch zahllose „mea culpa!“
Kurzum: mehr Segen im Holz geht nicht.
Wer sich ein Stück dieser himmlischen Kostbarkeit sichern möchte, darf gerne großzügig spenden – für die vielen Projekte von St. Columban:
die Minis brauchen neue Zelte
die Pfadis träumen von Kanus
die Chöre singen sich arm, bevor sie reisen können
der Helferkreis Asyl freut sich über Spielzeug
die BoCo-Senioren wünschen sich auch mal was
und die Vesperkirche steht sowieso wieder an
Also: Wer demnächst auf einer originalen Columbank sein
Viertele schlotzen möchte, melde sich bitte im Pfarrbüro
oder direkt bei Uli Baum.
(Uli Baum)
1875 wurde in Friedrichshafen der Katholische Gesellenverein gegründet. Adolph Kolping, ein spät berufener Priester, der aus dem Handwerkerstand kam, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, wandernden Gesellen Unterkunft und Weiterbildung zu bieten. Dazu gründete er in vielen Städten Deutschlands und in den benachbarten Ländern die Gesellenvereine, die in das Kolpingwerk mit der Zentrale in Köln eingebunden waren. Hier fanden die Gesellen Unterkunft, Heimat und Weiterbildungsmöglichkeiten auch religiöse Begleitung war wichtig. Die Gesellenvereine waren in allen Städten – so auch in Friedrichshafen – geschätzt und geachtet. Im Laufe der verschiedenen politischen Entwicklungen gab es Hochs und Tiefs im Vereinsleben. Anfang der 30er Jahre wurde aus dem Katholischen Gesellenverein die „Kolpingsfamilie“. In der Zeit des Naziregimes lag das Vereinsleben brach.
Erst nach dem Krieg wurde die Kolpingsfamilie wieder neu belebt und es kamen gute Jahre, in denen wieder junge Menschen Heimat und Geselligkeit im neuerbauten Kolpinghaus fanden. Seit 1966 ist das Kolpingwerk für Frauen geöffnet und auch in Friedrichshafen wurden Frauen Mitglieder. In dieser Zeit änderte sich das Aufgabenfeld für die Kolpingsfamilien allgemein und auch für die Kolpingsfamilie in Friedrichshafen. Fortbildung, Freizeitangebote und Unterhaltung gab es auch außerhalb der Vereine. Man brauchte sich nicht mehr zu binden. Trotzdem existiert die Kolpingsfamilie in Friedrichshafen weiter, ja es gibt sogar inzwischen vier Kolpingsfamilien und wir nennen uns seit 1997 „Kolpingsfamilie St. Columban Friedrichshafen e.V.“.
Die Aufgaben heute in Friedrichshafen und anderswo sind:
Christliche Werte in unsere nicht mehr christlich geprägte Gesellschaft einzubringen, Heimat, Familienhaftigkeit und Stärkung des Einzelnen.
Bildung und Information für die Mitglieder, dass sie kritische und aufmerksame Bürger sind, die sich einmischen.
Das einzelne Mitglied soll als Christ Flagge zeigen, Talente und Begabungen erkennen und weiterbilden. Die Kolpingsfamilie stärken durch Mitarbeit und Verantwortungsbereitschaft.
Das Internationale Kolpingwerk ist heute in 53 Ländern der Erde vertreten. Es leistet notwendige Entwicklungsarbeit, will Aufbauhilfen zur Selbsthilfe geben und Partner sein zum gegenseitigen Austausch und Lernen.
Die Kolpingsfamilie „St. Columban“ leistet auch durch ihre Spenden aus dem Erlös vom Waffelstand auf der Bodenseeweihnacht ihren Teil dazu. Als katholischer Verband hat das Kolpingwerk seinen Schwerpunkt in „Christsein mit Herz, Hand und Verstand, in der Kirche verwurzelt, offen für die Welt, in der Gegenwart, die Zukunft im Blick“. Gestärkt werden wir durch unser Gottvertrauen.
Mit Ihrer Mithilfe können wir in einer gemeinsamen Aktion Kräutersträußle binden und im Gottesdienst zu Mariä Himmelfahrt (Samstagabend, 16. August um 18:30 Uhr) weihen lassen, so dass Menschen ohne eigene Kräuter am Ende des Gottesdienstes ebenfalls ein Kräutersträußle mit nach Hause nehmen können. Was wir dazu brauchen? Erst mal Kräuter aus ihren Gärten und dann ein paar fleißige Hände. Wir treffen uns dazu am Samstagvormittag (16. August) um 9 Uhr auf der Pfarrwiese (bei Regen in der ARCHE), um die verschiedenen Kräuter – z. B. Melisse, Minze, Sonnenhut, Rosmarin, Liebstöckel, Salbei – mit Sisalschnur zu kleinen Büscheln zusammenzubinden. Viele Hände, schnelles Ende. Bitte melden Sie sich bis 13. August im Pfarrbüro. Wir freuen uns auf die Begegnung untereinander.